Bilinguale Kita: Ein Konzept für alle Kinder

Als bilinguale Einrichtung bieten wir Kindern täglich die Möglichkeit, auf ganz natürliche Weise neben Deutsch auch Englisch als aktiv gelebte Arbeits- und Umgangssprache zu erfahren.

Die Immersionsmethode (im Deutschen auch „Sprachbad“ genannt) ermöglicht den Kindern nach dem Prinzip „Eine Person – Eine Sprache“ in unserem Haus in beide Sprachen gleichermaßen „einzutauchen“ und diese wie nebenbei zu erlernen.

 

Dabei ist das Angebot einer zweisprachigen Kindertagesstätte mehr als nur ein Nischenangebot für Familien, die diese beiden Sprachen auch zu Hause leben. Sehr interessant ist unser Angebot insbesondere auch für einsprachige Familien, die ihren Kindern die Möglichkeit geben möchten, schon früh mit einer weiteren Sprache in Kontakt zu kommen und ein Gefühl für diese Sprache zu entwickeln. Eine weitere Gruppe sind internationale Familien, die vielleicht zu Hause keine der beiden Sprachen sprechen, die jedoch um die Bedeutung gerade der englischen Sprache in ihrem beruflichen Kontext wissen. Diese Kinder lernen dann bei uns teilweise die dritte oder sogar vierte Sprache. Für diese Eltern ist es oft auch ein wichtiger Faktor, dass sie sich selbst auf Englisch verständigen können, da sie sich dort besser verstanden fühlen. Alle Elterninfos, E-Mails und Aushänge werden daher in der Regel auch auf Deutsch und auf Englisch an die Eltern ausgegeben.

 

Selbst für Kinder mit Entwicklungsstörungen ist das bilinguale Konzept geeignet. Der Erwerb und natürliche Umgang mit einer zweiten Sprache unter Anwendung der Immersionsmethode ist ein sehr gutes Mittel zur Förderung von Kindern – selbst bei Lernschwächen, Entwicklungsstörungen oder Behinderungen. Sprache ist ein essenzielles Mittel zur Kommunikation und wird auch von den meisten Menschen mit Lernschwächen oder mit Behinderung erworben. Dadurch kann Mehrsprachigkeit im frühen Kindesalter die (Sprach-)Kompetenzen sehr positiv beeinflussen. In Sprachkursen oder im schulischen Kontext im späteren Bildungsverlauf erweist sich dies für diesen Personenkreis als schwieriger.

 

Team LittleLlearner –big explorer